Unterricht in Corona-Zeiten

Am Freitag, 13. (!) März 2020 war der letzte "normale" Unterrichtstag, dann folgte der Corona-Shutdown.

Für die Abschlussklasse begann ab 27. April 2020 wieder der Präsenzunterricht, allerdings unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften! Die erste Klasse erhält nach wie vor per Videokonferenz Unterricht in ausgewählten Fächern und zusätzliches Übungsmaterial und sonstige Unterlagen per E-Mail.

Die folgenden Bilder geben einen Eindruck von dieser außergewöhnlichen Situation. Unser IT-Lehrer David Dajker hat für seine Kolleg*innen die technischen Voraussetzungen für die Einrichtung des "Videokonferenz-Studios" in der Schule geschaffen und alle immer wieder bestens bei der Bewältigung der technischen Anforderungen des Digitalunterrichts unterstützt.

 

 

 

Seminar "Stil und Etikette"

Eine ganz "praktische" Vorbereitung aufs Berufsleben

Es ist unbestritten, dass gute Umgangsformen heute gefragter sind denn je. Soft Skills tragen neben fachlicher Kompetenz zum beruflichen Erfolg bei und sichern im privaten Bereich soziale Kontakte. Der souveräne Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen oder den Menschen, denen man im Alltag begegnet, setzt die Kenntnis der üblichen "Spielregeln" voraus.

Deshalb hat die Schulleitung auch heuer wieder für alle SchülerInnen der Fremdsprachenschule mit Frau Gabriele Stocker eine Trainerin eingeladen, die mit ihrem Seminar „Stil und Etikette“ genau diese Themenbereiche auf anschauliche Art und Weise aufgriff, z. B.

  • ·         die geltenden Regeln beim Begrüßen, Vorstellen und Bekanntmachen,
  • ·         ein Vorstellungsgespräch incl. Kleiderwahl,
  • ·         positive und negative Umgangsformen, Körpersprache,
  • ·         Tischkultur und Restaurantbesuch

Im Rahmen dieses informativen Vormittags hatten unsere  SchülerInnen die Möglichkeit, durch genügend Raum für eigene Fragen und kurzweilige praktische Übungen sich für heikle  Alltags- und Berufssituationen  zu sensibilisieren und darauf angemessen zu reagieren.

Praktische Übung eines Vorstellungsgesprächs
Die Schüler*innen hatten offenbar Spaß!

Jobmesse in Deggendorf

Über 110 Ausbildungsbetriebe, Behörden und Fachschulen warben anlässlich der zwölften Jobmesse im Deggendorfer Schulzentrum am 24. November  2019 um Nachwuchs. Auch die Fremdsprachenschule war heuer wieder mit einem Stand vertreten. Schulleiter Andrew Smollett und seine Kollegin Traudl Kolibius  informierten alle interessierten Besucher über die Ausbildung zur/zum  staatl. gepr. Fremdsprachenkorrespondent*in an unserer Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe.

Abschlussfeier 2019

Die Abschlussklasse 2019 der Fremdsprachenschule Deggendorf hat sich heuer für eine lockere, informelle Abschlussfeier ohne offizielles Programm ausgesprochen und Schulleiter Andrew Smollett überließ daher den Absolventinnen und Absolventen gerne die Organisation ihrer Feier.

Deshalb trafen sich die Absolventen mit großem Anhang – Eltern und Freunde - und die Lehrkräfte der Fremdsprachenschule in einem Lokal und konnten so bereits - mit einem kühlen Getränk vor sich -  ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

Vor der Überreichung der Abschlusszeugnisse ging Schulleiter Andrew Smollett in seinen – der Fremdsprachenschule angemessen - auf Englisch gehaltenen „Anmerkungen“ auf einige Besonderheiten dieses Abschlussjahrgangs ein:

17 Schüler*innen traten zur Abschlussprüfung an, zwei  bestanden die Abschlussprüfung leider nicht. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen gehen nun ganz verschiedene Wege: Einige machen noch eine betriebliche Ausbildung in Niederbayern oder auch in München. Andere gehen erst einmal ins Ausland oder weiter auf die Berufsoberschule und streben die Hochschulreife an oder aber können bereits ein Studium beginnen, da sie bereits mit Abitur die verkürzte Ausbildung an der Fremdsprachenschule absolvierten.

Andrew Smollett betonte, dass das sprachliche und allgemeine Wissensniveau, speziell  in den Fächern Mündliche Sprachbeherrschung und Wirtschaftsenglisch, hervorzuheben seien. Nach zwei Jahren intensiven Unterrichts, der zum großen Teil auch von muttersprachlichen Lehrkräften bestritten wurde, bewegen sich die Absolventen nun sicher in den erlernten Sprachen Englisch und Französisch bzw. Spanisch. Damit sind die frisch gebackenen „Staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondent*innen“ für alle gewählten Karriere-Wege bestens gerüstet. Ergänzend zur sprachlichen Ausbildung haben drei Schüler*innen auch noch das Angebot der Schule, das Zertifikat „ECDL“ (Europäischen Computer Führerschein) zu erwerben, mit Erfolg genutzt . Aber die vergangenen zwei Jahre bestanden nicht nur aus harter Arbeit und Lernen. Andrew Smollett erinnerte u. a. an die Klassenfahrt nach Barcelona im März d. J.

 

Nach der Zeugnisverteilung erhielten die drei Besten Buchpreise: Platz 1 Magdalena Neineder, Platz 2 Valeria Hoffmann und Platz 3 Kristina Scheidt.

Die Absolvent*innen mit Schulleiter Andrew Smollett und Klassleiterin Traudl Kolibius
Andrew Smollett gratulierte den drei Besten: von links: Valeria Hoffmann, Kristina Scheidt, Magdalena Neineder
A. Smollett verabschiedete Joshua Chandler
Andrew Smollett bei seiner Abschlussrede
David Dajker und die drei erfolgreichen ECDL-Absolvent*innen Dominik Duschl, Selina Weikl, Jackie Samuthirat

Klassenfahrt nach Barcelona im Frühjahr 2019

Ende März d. J. flogen  17 unserer Schülerinnen und Schüler unter der bewährten Reiseleitung von Spanisch-Lehrerin Carmen Ocampo, unterstützt durch den Kollegen David Dajker, nach Barcelona und erkundeten die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt (Hafenviertel, Las Ramblas, Plaza Reial, Plaza de Catalunya, Barrio Gotico, Park Güell) und deren Kulturdenkmäler wie z. B. die Kirche Sagrada Familia oder die Iglesia Santa Maria del Mar. Zusätzlich waren diverse Restaurants, Bars und der Strand Playa Sant Sebastia von der niederbayerischen Invasion betroffen. Es blieb aber auch noch genügend Zeit für einen Einkaufsbummel, z. B. auf dem Passeig de Gracia. Fazit der meisten Teilnehmer/innen: Es war schön und interessant, aber zum Teil doch auch anstrengend!

Abschlussklasse besuchte die Landeshauptstadt

Während die K1 und ein Teil der K2 auf Klassenfahrt in Barcelona waren, fuhren Schulleiter Andrew Smollett und die Klassenleiterin der K2, Traudl Kolibius, mit den in der Heimat gebliebenen Schüler*innen nach München, um einen Tag zu entspannen und dabei auch noch "Großstadtluft" zu schnuppern:

Ergebnisse des schulinternen Leistungsschreibens Textverarbeitung 2019

Auch heuer wieder konnte unser Lehrer für Informationsverarbeitung David Dajker stolz die Ergebnisse des diesjährigen schulinternen Leistungsschreibens - 10-Minuten-Abschrift - bekanntgeben:

  • Platz 1: Jackie Samuthirat mit 3321 Anschlägen und vier Fehlern,

  • Platz 2: Kristina Scheidt mit 3291 Anschlägen und drei Fehlern

  • Platz 3: Lara Oswald mit 3113 Anschlägen und vier Fehlern

             

 

 

Von links: David Dajker, Lara Oswald, Jackie Samuthirat, Kristina Scheidt, Schulleiter Andrew Smollett

Unsinniger Donnerstag 2019

Unser Lehrer für Informationsverarbeitung David Dajker wurde "Opfer" der Tradition am Unsinnigen Donnerstag:

Susanna Oswald hatte die Schere parat und der Krawatte ging es an den Kragen...

Juvenes Translatores – Fremdsprachenschülerinnen aus Deggendorf traten auch 2018 wieder an!

Von links: Englisch-Lehrerin Traudl Kolibius, Julia Stang, Isabell Friedl

An „Juvenes Translatores“, ein anspruchsvoller Übersetzungswettbewerb der Europäischen Kommission, nahmen auch heuer wieder zwei unserer Schülerinnen teil. 2015 schrieb unsere ehemalige Schülerin Veronika Gräfe die beste Übersetzung von allen ca. 100 teilnehmenden Schulen aus Deutschland. Dieses Jahr traten zwei Kandidatinnen unserer Schule an und stellten sich ebenfalls dieser schwierigen Aufgabe:  Julia Stang und Isabell Friedl.

Sie übersetzten einen englischen Text über die höchst unterschiedlichen Erfahrungen von Abiturientinnen, die 2018 per Interrail durch Europa reisen, verglichen mit den Erlebnissen, die ein Vater der beiden hatte, der noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs auch per Interrail durch Europa bis u. a. nach Ungarn reiste - ohne Smartphone, nur mit einem Reiseführer in gedruckter Form im Gepäck! Beide Deggendorfer Teilnehmerinnen hatten das Ziel, den Text genau und in ein stilistisch angebrachtes Deutsch zu übersetzen. Die Arbeiten sind inzwischen in Brüssel angekommen, wo sie von Fachkräften korrigiert und bewertet werden. Natürlich ist die Hoffnung auf eine weitere Auszeichnung und die damit verbundene Reise nach Brüssel groß!

Studienfahrt nach Schottland

Unser ehemaliger Kollege Scott Whitehead hat auch im Jahr 2017 wieder eine Studienfahrt in sein Heimatland für die Fremdsprachenschule Deggendorf organisiert. Im April flogen er, Schulleiter  Andrew Smollett, Kollegin Traudl Kolibius und 30 SchülerInnen für eine Woche nach Edinburgh, Schottland. Die Stadt begeisterte alle Teilnehmer, die natürlich zuerst das „Castle“, die Royal Mile und Holyrood House Palace zu Fuß erforschten und  sich am Abend bei Live Music in einem Pub erholten. Nach der ersten Orientierung waren die Schülerinnen bestens auf den von Herrn Whitehead ausgearbeiteten „Treasure Hunt“ vorbereitet: Teile der Altstadt und der „New Town“, die aber auch schon seit über 200 Jahre besteht, mussten von den Schülergruppen erforscht und über 50 Fragen zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Weg beantwortet werden. Ein Spaziergang  im alten Hafen von Edinburgh, Leith, mit Besichtigung der Royal Yacht Britannia und den Leith Saturday Market  sowie ein Besuch des Musicals "Addams Familiy" waren auch im abwechslungsreichen Programm enthalten. Aber auch für „sportliche“ Abendaktivitäten war  gesorgt: Beim „Ten Pin Bowling" konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Treffsicherheit beweisen.

Aber auch die nähere und weitere Umgebung der Hauptstadt Schottlands wurde erforscht: Bootsfahrt auf dem Firth of Forth (unter der imposanten Forth Railway Bridge hindurch mit Aufenthalt auf der Insel Inchcolm und der schönen alten Abtei). Eine Tagesfahrt mit dem Bus führte über Stirling Castle,  der Gedenkstätte von Bannockburn, einer spannenden Passfahrt durch das Nationalpark-Gebiet der Trossachs bis zum Loch Katrine, wo alle die atemberaubende Landschaft bei einem ausgedehnten Spaziergang genossen.

Die ereignisreichen 6 Tage haben sicherlich einige der Teilnehmer angeregt, Schottland noch weiter und auf eigene Faust zu erforschen.

Frau Kolibius und etliche SchülerInnen vor dem Edinburgh Castle
Schulleiter Andrew Smollett im Kreis der SchülerInnen auf der Fahrt zum Loch Katrine
Scott Whitehead mit einigen Schülern am Loch Katrine
Bootsfahrt auf dem Firth of Forth
Insel Inchcolm
Deggendorfer Zeitung v. 12.05.2017

Aller guten Dinge sind drei

Lateinamerikanische Wochen an der Fremdsprachenschule

 Viel über Lateinamerika erfuhren die Spanischklassen der Fremdsprachenschule in den letzten Wochen: Nachdem der angehende Lehrer Steven Glaser auf Englisch, seiner Muttersprache, mit traumhaften Bildern von seiner Rundreise durch Chile, Peru und Ecuador (siehe Fotoaktion Wochenblatt) berichtete, besuchte der ehemalige Schüler Ludwig Käser Schüler und Lehrer, um von seinem neuen Leben in Lima/Peru zu berichten, wo er seit 10 Jahren lebt und eine Import-Export-Firma führt. Die Grundlagen dazu legte er in der zweijährigen Ausbildung an der Fremdsprachenschule, wo er sich für den Spanischzweig entschied, um seiner Frau in ihre Heimat Peru folgen zu können. Er brachte auch seine beiden kleinen Söhne mit, die auf die Frage, was denn in Deutschland besonders schön sei, spontan meinten: „Die Taxis!“. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und wurden von ihm aufgerufen, in Wirtschaft bei einem so trocken scheinenden Stoff wie den internationalen Handelsklausel, den Incoterms, besonders gut aufzupassen, denn diese seien das A und O bei Geschäften.

Nun, am letzten Schultag vor den bayernweiten Prüfungen zum staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten, führte die Spanischdozentin Maria del Carmen Ocampo aus Mexiko-City die Schüler in die mexikanische Küche ein. Sie brachte 3 verschiedene Sorten Bohnenmus (Frijoles refritos), gekochtes Hühnerfleisch (Pollo), eine scharfe Tomatensalsa, Guacamole und Chorizo, die typische scharfe Wurst, mit, sodass sich die Schüler nach Belieben ihre Wunsch-Tortillas füllen konnten. Natürlich gab es dazu nach Wunsch frische und eingelegte Jalapeños. Außerdem gab es Quesadillas, mit Käse gefüllte Tortillas, und Magdalenas, kleine Biskuitkuchen. Im Anschluss mussten sie noch eine Piñata zerschlagen, die in Mexiko das Symbol für Fiestas ist – im Falle der Schüler: 2 Jahre Sprachen, Wirtschaft und EDV pauken sind geschafft! Die mündlichen Prüfungen finden dann Anfang Juli statt.